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Eine Frau mit blonden Haaren in schwarzem Sakko.

Gründerinnen Interview: Viktoria Risthaus

Gründerin Viktoria Risthaus bietet
ganzheitliche Unterstützung für Unternehmen.



Wer bist du und was machst du mit deinem Start-up?

Ich heiße Viktoria Risthaus und helfe Unternehmen durch gezielte PR Arbeit dabei, für ihre Zielgruppe sichtbar zu werden.

Was treibt dich täglich aufs Neue an?

Ich mich selber. Ich möchte meine beste Version von mir selber werden, genau das und nichts anderes treibt mich an. Wenn man selber das Beste aus sich rausholt, kann man das auch bei Kund:innen. Du bekommst das, was du gibst. Und ich gebe immer mein Bestes

 

Wie bist du auf deine Gründungsidee gekommen?

Wie bei so vielen Selbstständigen hat es sich ergeben. Ich wollte schon immer selbstständig sein, aber der Ruck hat mir dann der erste Corona Lockdown gegeben, wo ich zum ersten Mal wirklich Zeit hatte über vieles nachzudenken. Da ich mir über Jahre ein sehr großes Netzwerk aufgebaut hatte, nahm ich Kontakt mit einigen Firmen daraus auf und so kamen die ersten Kund:innen – mitten im Lockdown.

Was machst du anders als andere? Wie beschreiben dich deine Freunde und dein Umfeld?

Mein Team und ich sind immer nah am Kunden/an der Kundin. Dabei schauen wir uns das Große Ganze an, denn es bringt nichts, wenn man nur im Bereich PR aktiv ist, aber nicht im Vertrieb oder Marketing. Ich bin eine Vollblut Unternehmerin, und mein Herz schmerzt, wenn ein Unternehmen nicht sein volles Potential ausschöpft.

Wir sind keine PR Agentur, die nur ihre Aufgaben abarbeitet. Zum Teil gehen wir auch persönlich in die Firmen und setzen uns mit dem verantwortlichen Team im Rahmen eines Workshops vor Ort zusammen um z.B. zu brainstormen. Es hilft oft Externe reinzuholen, da diese eine ganz andere Sicht auf die Dinge haben. 

Ich selber bin sehr ehrgeizig und nicht auf den Mund gefallen. Ich habe eine Vision und an dieser arbeite ich jeden Tag – das heißt tägliche Arbeit an mir selber, denn ich bin meine Vision. Das wiederum spiegelt sich auf die Mitarbeiter sowie Kunden wieder. Ich bin dankbar für das was ich machen darf und das ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.

Eine Frau mit schwarzem Sakko sitzt an einem Schreibtisch.


Wann wusstest du, dass du gründen wirst?

Schon immer, ich hatte immer das Bedürfnis selber etwas auf die Beine zu stellen, obwohl meine Eltern beide ganz normal angestellt waren.

 

Was war das Verrückteste, was du für deine Gründung getan hast?

Verrückt ist es nicht, aber your Network is your Networth. Daher kommt es vor, dass ich für Veranstaltungen rund um die Welt fliege.

 

Was war bisher dein schönster Erfolg?

Wenn ich Kund:innen bei Ihren Zielgruppen „umsonst“ platzieren kann, weil die Geschichte und das Thema perfekt in die aktuelle Newslage passen. Das ist heutzutage unglaublich schwierig, weil so viel jeden Tag passiert. 

Welche Eigenschaft braucht man als Gründer*in?

Man muss sehr ehrgeizig sein, denn oft hat man mehr Downs als Ups. Man darf nie den Glauben an sich selber verlieren. Passiert das, sollte man sich einfach eine kurze Auszeit nehmen und die Batterien aufladen. Dann sieht meistens die Welt schon wieder ganz anders aus. Jeder Rückschlag ist eine Chance etwas besser zu machen. Ich lebe nach dem Motto „Everything Happens for a reason, a better reason“. Zudem sollte man sehr selbstbewusst sein, gerade im Bezug auf Verhandlungen.

Was ist für dich das schönste daran, Gründerin zu sein?

Über mich und meine Klient:innen selber zu verfügen. Ich entscheide am Ende des Tages mit wem ich zusammenarbeiten möchte und mit wem nicht.

Wenn du heute mit deiner Gründungsidee nochmal neu starten könntest, was würdest du diesmal anders machen?

Ich finde, dass man nie etwas in seinem Leben bereuen sollte. Denn gerade die „schlechten“ Erfahrungen prägen und machen einen zu dem Menschen, der man heute ist und ich bin zufrieden mit meinem Ich, daher möchte ich nichts anders machen.

Was wärst du gerne schon immer gefragt worden, dich aber noch nie jemand gefragt hat?

Ich würde gerne auf einem Frauen Panel sprechen. Ich liebe es Menschen Mehrwert und eine andere Sichtweise auf Dinge zu geben. 

Ist es schlimmer zu versagen oder es nie versucht zu haben?

Es gibt kein Versagen, gerade aus den „schlechten“ Erfahrungen lernt man am meisten. Man sollte immer alles versuchen, wenn es nicht klappt, so what, weiter gehts. 

Was würdest du gründungsinteressierten Frauen und Gründerinnen, die am Anfang stehen, mitgeben wollen?

Warte nicht auf irgendjemanden, der dir hilft, hilf dir selber. Du selber bist der beste Mentor, den du haben kannst. Wenn du fest an alles glaubst, wird es eintreten. Über das „Wie“ brauchst du dir keine Gedanken machen. Es findet seinen Weg zu dir. 

Gibt es etwas in deiner Gründung, bei dem du gerade konkret Hilfe benötigst?

Neue Kund:innen sind immer herzlichst willkommen. 🙂 

Wie können sich unsere Leser*innen mit dir vernetzen?

Gerne via LinkedIn, oder über unsere Webseite.

Vielen Dank Viktoria, wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft! 

Lena Snykers

Lena Snykers

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