Bleib auf dem Laufenden!

Eine Frau mit langen, hellen Haaren. Im Hintergrund sind grüne Blätter zu sehen.

Gründerinnen Interview: Alina Demke von Cravy Foods

Der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen und meinen Beitrag für eine bessere Ernährung zu leisten war irgendwann so groß, dass ich es einfach gewagt habe!

Wer bist du und was machst du mit deinem Start-up?

Mein Name ist Alina, ich bin Ernährungsökonomin (M.Sc.) und die Gründerin von cravy foods. Cravy foods steht für genussvolle Convenience-Produkte, die besser für Dich, die Tiere und den Planeten sind und bietet Dir genau das Comfort Food, das Du brauchst. Die erste Produktlinie umfasst verzehrfertige Weinsaucen im Glas, die für Abwechslung auf dem Teller sorgen und jedem Gericht die nötige Raffinesse verleihen – für einen Alltag voller Genussmomente!

Was treibt dich täglich aufs Neue an?

Mit cravy foods möchte ich Convenience-Produkte neu denken. Ich möchte die Art und Weise, wie wir uns zukünftig ernähren, aktiv positiv beeinflussen. Meiner Auffassung nach bietet eine pflanzenbetonte Ernährungsweise den größten Hebel für einen Konsum ohne Kompromisse hinsichtlich der Kriterien Geschmack, Gesundheit, Umwelt und Soziales. Ich möchte zeigen, dass pflanzliche Lebensmittel viel mehr sind als nur eine Beilage und Produkte auf den Markt bringen, die allen schmecken – egal ob FlexitarierIn oder VeganerIn.

Wie bist du auf deine Gründungsidee gekommen?

Wie viele Gründungen ist auch meine Idee aus einem eigenen Problem heraus entstanden. Ich ernähre mich seit vielen Jahren als einzige aus der Familie überwiegend pflanzlich und habe deswegen immer schon viel selbst gekocht. Vor allem beim Weihnachtsessen war es anfangs echt trostlos mit trockenen Beilagen da zu sitzen. Eine richtig gute (pflanzenbasierte) Sauce zu kochen benötigt viel Zeit, viele Zutaten und Expertise! So ist die Idee entstanden, meine Rotweinsauce als fertiges Produkt auf den Markt zu bringen. Im Supermarkt findet sich neben der klassischen Tomatensauce nämlich nicht viel Variation. Deswegen entwickle ich mit cravy foods verzehrfertige Saucen, die für mehr Kulinarik und Kreativität im Kochalltag sorgen und gleichzeitig mit gutem Gewissen genossen werden können. 

Rotwein Sauce wird über Essen auf einem Teller geschüttet.

Wann wusstest du, dass du gründen wirst?

Der Wunsch, etwas Eigenes zu schaffen und meinen Beitrag für eine bessere Ernährung zu leisten war irgendwann so groß, dass ich es einfach gewagt habe!

Was war bisher deine größte Herausforderung? Und wie hast du sie gemeistert?

Bisher war die größte Herausforderung für mich, einen geeigneten Produktionspartner zu finden. Die hochwertigen Produkte können scheinbar nur wenige Produzenten wirtschaftlich sinnvoll und skalierbar umsetzen – da muss man einfach dranbleiben, weiter daran glauben und auch ein bisschen Flexibilität zulassen.

Rotwein Sauce im Glas steht auf einem Tisch, der mit Tellern, Besteck und Essen gedeckt ist.

Was war bisher dein schönster Erfolg?

Die Produktion meines ersten Produkts, der herzhaft-würzigen Rotweinsauce, war für mich der bisher schönste Moment. Endlich das eigene Produkt in den Händen zu halten war surreal!

Welche Eigenschaft braucht man als Gründer*in?

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Durchhaltevermögen und ein starker Purpose extrem wichtig sind.

Was ist für dich das schönste daran, Gründerin zu sein?

Die Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Flexibilität sind meines Erachtens große Vorzüge. Die eigene Kreativität in Form von Produktentwicklung auszuleben, macht mir besonders viel Spaß. Insgesamt lernt man einfach unglaublich viel Neues und es wird nie langweilig.

Wenn du heute mit deiner Gründungsidee nochmal neu starten könntest, was würdest du diesmal anders machen?

Ich würde direkt mit einem Sortiment starten – also mehrere Produkte gleichzeitig auf den Markt bringen. Allerdings ist das auch immer eine Frage des Budgets und ich finanziere cravy foods bisher selbst.

Ist es schlimmer zu versagen oder es nie versucht zu haben?

Meiner Meinung nach ist es definitiv schlimmer, es nie versucht zu haben. Mit einem „Was wäre wenn…“ kann ich nicht leben!

Was würdest du gründungsinteressierten Frauen und Gründerinnen, die am Anfang stehen, mitgeben wollen?

Vernetzt euch! Nutzt beispielsweise das Angebot von WES und lernt andere GründerInnen kennen. Der Austausch mit Gleichgesinnten ist super bereichernd.

Gibt es etwas in deiner Gründung, bei dem du gerade konkret Hilfe benötigst?

Ich würde es nicht direkt Hilfe nennen, aber ich bin noch auf der Suche nach MitgründerInnen aus den Bereichen Marketing & Sales, die Lust haben einzusteigen und cravy foods mit mir gemeinsam groß zu machen. Da freue ich mich bei Interesse über eine Kontaktaufnahme via LinkedIn: Alina Maria Demke | LinkedIn.

Wie können sich unsere Leser*innen mit dir vernetzen?

Man findet cravy foods auf der Webseite, auf LinkedIn oder auf Instagram

Außerdem könnt ihr mich auch gut per E-Mail erreichen. 




Vielen Dank Alina, wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft! 


Picture of Lena Snykers

Lena Snykers

Diesen Beitrag teilen

Facebook
Twitter
LinkedIn

Weitere Beiträge

Zwei Frauen vor weißem Hintergrund.

Gründerinnen Interview: Franziska & Anna

"Vertraut euch und eurer Idee und sucht euch Team-Mitglieder, auf die ihr euch verlassen könnt." - Gründerinnen Franziska und Anna haben ihr Hobby zum Beruf gemacht.
Eine Frau lehnt sich auf einen Stapel mit Büchern

Gründerinnen Interview: Susanne Schaffer

"Selbst & ständig war sowas von gestern!" - Gründerin Susanne Schaffer zeigt Soloselbstständigen, wie sie ihren Business-Alltag strukturieren.

Melde dich jetzt für die Workshops & Veranstaltungen an und sichere Dir deinen Platz! 🎊